SAATSEE

Der Schwimmkran SAATSEE ist ein schwimmendes Arbeitsgerät, mit dem der Nord-Ostsee-Kanal schiffbar gehalten wurde. Er wurde zum Heben und Umsetzen besonders schwerer oder umfangreicher Objekte in, auf oder an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals, beim Ziehen von Dalben oder bei der Wrackbergung eingesetzt. Bis heute sind Schwimmkrane auch im Hamburger Hafen unverzichtbar, da diese in Ergänzung zu den Containerbrücken und Schwerlastkranen an Land große Lasten bewegen können.

Die SAATSEE besteht aus einem antriebsloser Ponton mit dreh- und wippbarem Kranausleger, der eine Tragfähigkeit von max. 75 Tonnen hat. Der Kran und die Winschen werden mit einem kohlebefeuerten Dampfkessel betrieben, der bis heute dank ehrenamtlichen Engagements in Funktion gehalten wird. Der Schwimmkörper besteht aus genietetem Stahl. 1988 wurde die SAATSEE von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes außer Dienst gestellt und dem Museum der Arbeit übergeben.

Foto © Hafenmuseum Hamburg

CAP SAN DIEGO

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FRIEDA EHLERS

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