STETTIN

Nach der gleichnamigen Hafenstadt benannt, wurde der Dampfeisbrecher STETTIN in Auftrag gegeben, um den Warenumschlag im Ostseeraum auch in den Wintermonaten gewährleisten zu können. Bis 1945 war die STETTIN für die Freihaltung der Fahrrinnen auf der Oder, dem Stettiner Haff sowie der Kaiserfahrt durch Swinemünde im Einsatz.  Beim Bau wurde viel Wert auf eine möglichst effektive Brechung des Eises gelegt – so griff man auf Erfahrungen des finnischen Ingenieurwesens und deren Werften zurück. Die Aufgabe der Hamburger Eisbrecher war und ist, das Auftürmen von Packeis durch den Zufluss von der Oberelbe und Auflaufen der Schollen durch den Flutstrom zu verhindern.

1981 wurde die STETTIN außer Dienstgestellt – es gelang jedoch einer engagierten Gemeinschaft, die Verschrottung zu verhindern. Noch im selben Jahr wurde die STETTIN vom Land Schleswig-Holstein als Kulturdenkmal anerkannt. Darauf hin wurde der Verein Förderverein Eisbrecher STETTIN e. V. gegründet. 1983 wurde die STETTIN in die höchste Klasse des Germanischen Lloyd aufgenommen und damit uneingeschränkt einem Neubau gleichgestellt. Die Instandsetzung und Unterhaltung des Schiffes wird, neben einer Reihe von unermüdlichen Sponsoren, ausschließlich durch die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins Dampf-Eisbrecher STETTIN e. V. gewährleistet. 

Tickets für die Mitfahrt bei der Parade der Traditionsschiffe, sowie ausgewählte Fahrten während des Elbfest.Hamburg an Bord der STETTIN gibt es unter www.dampf-eisbrecher-stettin.de

Foto © Förderverein Eisbrecher STETTIN e. V. 

PRÄSIDENT SCHAEFER

PRÄSIDENT SCHAEFER

HOOP OP WELVAART

HOOP OP WELVAART